Höhentraining / Intervall-Hypoxietraining

Das Intervall-Hypoxie-Training (IHT) ist eine Methode der Höhenanpassung. Dabei wird sauerstoffärmere Luft (14 – 9% O2) über eine Maske eingeatmet und dadurch Anpassungsvorgänge des Körpers angeregt. Durch zyklischen Wechsel zwischen sauerstoffarmer Luft und Raumluft ist dieses Höhentraining besonders effizient. Das Training wird in körperlicher Ruhe, das heißt im Sitzen durchgeführt.

Die Grundzüge der Methode stammen aus Russland, wo sie im Bereich der Luftfahrt und der Medizin intensiv untersucht und eingesetzt wurde. In weiterer Folge haben  sich weitere Einsatzgebiete der IHT etabliert, nämlich die vorbereitende Höhenakklimatisierung (= Frühakklimatisierung) und die Leistungssteigerung im Ausdauersport.

Methoden

Ein Hypoxietraining kann entweder kontinuierlich oder - wie bei uns - als Intervalltraining erfolgen. Bei der kontinuierlichen Methode wird meist die Nacht genutzt, der Trainierende schläft im Hypoxiezelt. Abgesehen von der reduzierten Bequemlichkeit eines Zeltes ist auch das Schlafen in Höhen von 3000 – 3500m nicht angenehm. Das kontinuierliche Training wird im Unterschied zum IHT oft als Belastung empfunden.

Der wichtigste Unterschied zwischen kontinuierlichem und Intervalltraining liegt in der Trainingshöhe. Mit einem kontinuierlichen Training können Höhen, die für eine optimale Höhenanpassung notwendig sind, nicht erreicht werden. Mit dem IHT lassen sich Höhen bis zu 6200m simulieren, eine effiziente Akklimatisierung ist damit gewährleistet.

Mit einem IHT wird eine Frühakklimatisierung erreicht, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Höhenerkrankung deutlich reduziert.

Trainingsablauf

Eine Trainingseinheit unseres Höhentrainings besteht aus 16 Hypoxiezyklen zu 5 Minuten, wobei am Ende jedes Zyklus über 20 Sekunden Raumluft geatmet wird. Das Training erfolgt 5-mal wöchentlich über 3 Wochen. Es sollte unmittelbar vor Beginn des geplanten Höhenaufenthalts beendet werden.

Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz werden über den gesamten Trainingszeitraum aufgezeichnet. Dies dient neben der Überwachung des Trainings auch der Bestimmung der optimalen Trainingshöhe. Es ist von großer Bedeutung, dass die individuelle Trainingshöhe richtig gewählt wird. Während der 15 Trainingseinheiten wird die Trainingshöhe individuell angehoben.

Die adaptiven Mechanismen, die durch das Höhentraining im Körper angeregt werden, bestehen in der Verbesserung der Sauerstoffaufnahme, der Transportkapazität und der Sauerstoffnutzung im Gewebe. Auch kardiovaskuläre und pulmonale Parameter verbessern sich. Veränderungen im neuroendokrinen System, wie auch im Immunsystem legen in ihrer Bedeutung noch nicht völlig geklärte zusätzliche Wirkungen nahe.

Preis:  € 299,- statt €399,- (Aktionspreis bis 12.04.2019)

Die Kosten des Höhentrainings beinhalten:

  • Einführungsgespräch
  • Anamneseerhebung
  • Bestimmung der Vitalparameter (Temperatur, Blutdruck, Puls)
  • Bestimmung der Ausgangstrainingshöhe
  • Persönliche Atemmaske und Bakterienfilter
  • 15 Trainingseinheiten (à 80 Minuten)
  • Traingsadaptierung durch Aufzeichnung der Sauerstoffwerte
  • Höhenmedizinische Abschlussberatung